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»Dieser Film ist nur 45 Minuten lang und nimmt sich dennoch alle Zeit der Welt« (Kai Agthe, Mitteldeutsche Zeitung)

»Wenn David Fincher ein Stadtportrait drehen würde, es wäre Magdeburg sein« (Robert Gryczke, DATEs - Stadtmagazin)

 

»Magdeburg sein« ist jetzt auf DVD erhältlich. (€ 14,80 zzgl. Versandkosten)
Schreiben Sie an info@forum-gestaltung.de

Die DVD wird vorgestellt im Rahmen der Finissage der Ausstellung
»maramm Magdeburg - Reklame- und Ausstellungsstadt der Moderne«
am Sonntag, 11.12.2016 ab 15 Uhr, Forum Gestaltung Magdeburg, Brandenburger Straße 10

 

Festivalpremiere: Filmkunsttage Sachsen-Anhalt, 14. - 18.10.2015


Ein Film von Mathias Max Herrmann
Musik Gerald Rabe/hyparschall Originalton Jascha Heidicke
Farbkorrektur Peter Bräunig Realisation Gerald Rabe
Regie und Kamera Mathias Max Herrmann
Produktion Norbert Pohlmann/forum gestaltung

     
 

"Magdeburg sein" ist ein Blick auf die Stadt Magdeburg aus der Perspektive ihrer Bewohner und Besucher. Die Taxifahrerin, die an ihrem Geburtshaus vorbeifährt, das gerade abgerissen wird, der Domküster, der die Vorzüge farbloser Fenster im Dom beschreibt, der Oberbürgermeister, der mit Fragen städtebaulicher Umstrukturierung konfrontiert ist.
Ihre Aussagen, oft lakonische Kommentare zu einer Situation zwischen Stagnation und Aufbruch, werden in dem Film kombiniert mit ruhigen Einstellungen, zum Teil auch mit animierten Sequenzen. Spiegelungen im Fenster oder ungewöhnliche Perspektiven, in denen Magdeburg als Ort der Möglichkeiten erscheint. Das ambivalente geschichtliche Erbe, die großen Potentiale als Landeshauptstadt und als Stadt mit neu zu besetzenden Freiflächen thematisiert der Film in einem persönlichen Portrait des Filmemachers, der in den 90er-Jahren als Schauspieler an den Freien Kammerspielen in Magdeburg engagiert war.


„Being Magdeburg“ is a glimpse of the city of Magdeburg through the eyes of its many residents and visitors. The taxi driver who drives past her birth house as it is being demolished. The parish clerk who describes the advantages of having colorless windows in the cathedral. The mayor who is confronted with questions concerning shake ups in town planning
Their statements, which are often curt comments to a situation that sways between stagnation and transformation, are combined with a tranquil camera and a point of view which, at times, includes dreamy animation. We see reflections in windows and unusual visions in which Magdeburg arises as a place of possibilities. The ambiguous historical legacy, the great potential of a state capital, and a city with open spaces ready for occupation echoes as a personal protrait of the filmmaker: an actor who in the 1990s lived in Magdeburg working at the Freien Kammerspielen.

 

    Gerd Schneider Gesellschaft